Die Besonderheit von Brot aus Hartweizenmehl.
„Altamura-Brot” - welches das CEE DOP-Zeichen (geschützte Ursprungsbezeichnung) gemäß CEE-Vorschrift Nr. 2081/92 erhalten hat - wird ausschließlich aus „Hartweizenmehl“ hergestellt. Es ist das Ergebnis einer fachkundigen Mischung verschiedener Sorten von Hartweizen, die auf der nördlichen zentral-apulischen Hochebene angebaut werden, die auch als „Murgia” bekannt ist, sowie in den Hügeln von Matera. Dies sind die größten und wichtigsten Anbaugebiete für die Getreideproduktion in Apulien und Basilicata.
Das „Altamura-Brot”, das eine lange Geschichte und Tradition hat, verdankt seine Qualität nicht allein den Rohstoffen (denen wir Wasser, Salz und Hefe beifügen müssen), sondern auch der traditionellen Methode seiner Herstellung. Diese Methode besteht aus fünf Phasen: 1. Kneten; 2. Formen; 3. Aufgehen lassen; 4. Formen; 5. Backen in Holz verbrennenden Ziegelöfen oder solchen mit anderen Energiequellen.
Heute ist „Altamura-Brot” das Kernstück einer intensiven industriellen Produktion, die alle Anforderungen und Trends des Marktes erfüllen kann, doch ebenso das Fortbestehen der Tradition sichert, indem sie innerhalb eines technisch modernisierten und immer mehr automatisierten Umfelds die ursprüngliche Identität und Fertigkeiten beibehält.
Eines der bedeutendsten Merkmale des „Altamura-Brots”, neben seinem Geschmack und seiner Bekömmlichkeit, ist seine längere Haltbarkeit (das Brot behält seinen feinen Geschmack zwei/drei Tage lang nach dem Herstellungsdatum).
In seiner traditionellen flachen Form („a cappid de prèvete” - Priesterhut im regionalen Dialekt) hat das „Altamura-Brot” eine knusprige braune Kruste und ein zellenartiges, strohfarbenes weiches Inneres.
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