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Die traditionelle Herstellungsmethode des Altamura-Brots ist hauptsächlich gekennzeichnet durch die kreative Beziehung der Hände des Backenden mit dem aufgegangenen Teig - ein symbolisches und kulturelles Ritual, das im Gedächtnis - und nicht nur im Gedächtnis - einer ganzen Stadt weiterlebt.
Die Vorgänge, die zwischen der Arbeitsfläche und dem Ofen abliefen, geben uns darüber hinaus detaillierte Einblicke in die Geschlechterteilung beim Arbeitszyklus des Brotbackens - d.h. die Unterscheidung von Frauen- und Männeraufgaben: Frauen arbeiteten in der Privatsphäre des Hauses, Männer im öffentlichen Bereich, den Bäckereien - lebhaften Orten gesellschaftlicher Begegnungen.
Es war immer Aufgabe der Frau, den Teig auf dem Knetbrett vorzubereiten: Sie mischte meisterhaft die Hefe mit dem sorgfältig gesiebten Mehl, heißem Wasser und Salz. Sie bearbeitete den Teig mit beiden Händen, bis er die gewünschte Konsistenz und Festigkeit erreichte.
So war das Brotbacken gewöhnlich eine weibliche Aktivität und natürlich ein wichtiger Teil der Erziehung junger Mädchen. Es war ihre Aufgabe, die Hefe vorzubereiten, das Mehl zu sieben, den Teig zu formen - Aktivitäten, die den Rhythmus des häuslichen Lebens kennzeichneten. Brot hatte außerdem eine starke symbolische Bedeutung: Element des Lebens, Symbol des Sonnenlichts und der Fortpflanzung, das sowohl menschliche als auch irdische Fruchtbarkeit einschließt, doch allgemeiner ein Symbol der Gesundheit, Sicherheit und des Wohlbefindens des Einzelnen und der Gesellschaft.
Wenn das Aufgehen und Kneten beendet war, wurde die Zubereitung in den öffentlichen Bäckereien fortgesetzt: Die Bäcker kneteten den Teig ein letztes Mal, gaben ihm seine typische Form, kennzeichneten ihn mit den Initialen des Eigentümers und backten ihn.
Aus offensichtlichen Gründen wird Altamura-Brot heutzutage nicht mehr daheim hergestellt, sondern in Bäckereien, die - sowohl durch die Verwendung von Rohstoffen (dem berühmten örtlichen Hartweizenmehl) als auch der Arbeitstechniken (Einsatz von Hefe, das Formen von Hand und Backen in Eichenholz verbrennenden Öfen) - die Aspekte beibehalten haben, die es diesem besonderen Hartweizenbrot ermöglichten, das CEE DOP-Zeichen (geschützte Ursprungsbezeichnung) zu gewinnen.
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